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Zauberer gesucht?
Egal ob auf privaten Feiern oder geschäftlichen Anlässen: ein Zauberkünstler schafft es die Veranstaltung zu etwas ganz besonderen zu verwandeln. Ein Zauberer sorgt für die nötige lustige und lockere Stimmung bei Ihren Gästen und lässt Ihre Veranstaltung noch lange in Erinnerung bleiben.


Zauber des Zaubers

Die Geschichte der Zauberkunst - wie alles begann... Die Kunst der Täuschung ist so alt wie die Menschheit selbst.

Die Kunst der Täuschung ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit den Anfängen der menschlichen Kultur gibt es den Glauben an Magie. Damals ahnte man sicher nicht, dass sich die Menschen eines Tages der Magie als unterhaltende Kunst widmen würden. Denn damals ging es um Beschwörungen von Göttern, Geistern und Dämonen. Man hatte den Aberglauben mit Hilfe eins Zauberspruches Ereignisse herbei zu beschwören oder abzuwenden. Ganz egal, ob ein Magier sich der weißen oder der schwarzen Magie bediente, es ging immer darum, den Glauben an das Übernatürliche aufrecht zu erhalten. Man dachte sich Zauberformeln und Rituale aus, um die Macht der Magie zu erhalten und zu erweitern. Die Magie war ein wichtiger Bestandteil der damaligen Religion. Viele Potentaten oder religiöse Machtinhaber bedienten sich der Kunst der Täuschung, um ihren Untertanen Angst einzujagen und somit ihre Macht zu verstärken. Ich möchte von nun an ausschließlich über die unterhaltende Zauberkunst berichten und bei dieser Kunstform geht es um die Unterhaltung durch Täuschung. Und diese soll beim Zuschauer keine Ängste auslösen oder ihn durch die Macht von Geheimwissen einschüchtern. Die unterhaltende Zauberkunst soll den Zuschauer zum Lachen und Staunen anregen.

Das 17. Jahrhundert wurde der Ursprung der (neuen) Zauberkunst, denn im Mittelalter zogen die Taschenspieler, Zauberer, Magier, Zauberkünstler, Illusionisten und Gaukler von Stadt zu Stadt und lockten mit ihren Kuriositäten ganze Zuschauermassen auf die Straßen und Marktplatze. Eines dieser damaligen Kunststücke hat die Zeit überdauert und ist heute immer noch ein gern gesehenes und vorgeführtes Kunststück : Das Becherspiel. Dieses Zauberkunststück war schon in der Antike weit verbreitet und hat sich zu einem traditionellem Zaubertrick entwickelt.

Gaukler, Zauberer, Magier und Taschenspieler traf man im Mittelalter überall, ganz egal, ob auf den Marktplätzen oder bei (privaten) Festen. Ihr unterhaltsames Spiel war in allen sozialen Schichten beliebt und gern gesehen. Oft waren die Magier und Taschenspieler auch "fliegende Händler" und verkauften ihre Kunststücke und sonderbare Wundertinkturen und -elixiere.

Auch die Herrscher dieser Welt fanden Gefallen an der Kunst der Täuschung und somit waren die Gaukler, Zauberer und Taschenspieler gerne gesehene Gäste an den Höfen der Potentaten. Dennoch hatten die Täuschungskünstler der damaligen Zeit mit Vorurteilen und Gerüchten zu kämpfen. Ihnen wurde häufig nachgesagt, dass sie mit den dunklen Mächten des Bösen im Bunde stehen würden, denn oft wurden die unerklärbaren Wunder als Mysterien und Hexenpraktiken interpretiert. Dies lag sicherlich an der mangelnden Aufklärung, denn zur damaligen Zeit wußte nur selten ein Mensch über die Zusammenhänge in der Natur Bescheid. Das erste Zauberbuch wurde im Jahre 1584 von Reginald Scot herausgebracht. Sein Buch mit dem Titel "The Discovery of Witchcraft" gilt als die älteste Veröffentlichung von Zauberkunststücken. Mit seinem Buch wollte Scot zur Aufklärung beitragen und klarstellen, dass alle bisher unerklärlichen Wunder erklärbar sind und nichts mit Hexerei zu tun hatten.

Die zunehmende Technisierung ging auch an den Täuschungskünstlern nicht spurlos vorüber, so wurde jede neue technische Errungenschaft von den Täuschungskünstlern genau untersucht, ob sich daraus nicht ein verblüffendes Kunststück entwickeln ließ. Und natürlich gelang es die von den Forschern und Erfindern offenlegten Erkenntnisse und Gerätschaften wieder zu tarnen und zu verschleiern und mit diesen "unerklärliche Wunder" vorzuführen.

Einer der bekanntesten Zauberkünstler, der sich magnetischer, hydraulischer und elektrischer Prinzipien bediente, war Robert-Houdin. Durch seine Trickprinzipien und Kunststücke genoss er zu seinen Lebzeiten große Popularität. Rückblickend muss man sagen, dass er mit seiner Art der Zauberkunst der Urvater der modernen Zauberkunst war. Sein Einfluss auf die europäische Zauberkunst des 19. Jahrhunderts war bedeutend.

Im 18. Und 19. Jahrhundert gelang der Zauberkunst der Einzug in die Salons der gehobenen Gesellschaft, in Varietés und in die Theater. Die bisher praktizierten Fingerfertigkeiten und das zur Schau stellen von Kuriositäten entwickelte sich zu einer auf den Bühnen stattfindenden Kunstform.

Einer der bekanntesten Bühnenkünstler war Ludwig Döbler. Dieser verzauberte viele prominent und regierende Menschen, u.a. J. W. von Goethe. Ein außerordentlich wichtiger Entwickler von Illusionen und Trickgeräten war der Hobbyzauberkünstler Dr. Nepomuk Hofzinser. Leider wurden nach dem Tod von Hofzinser alle seine Geräte und Aufzeichnungen, wie von ihm in seinem Testament erwähnt, vernichtet. Trotzdem gelang es einige seiner Kunststücke zu rekonstruiere und sie somit für die Nachwelt zu erhalten!

Dank der damaligen Zauberszene galt die Zauberkunst als chic und die damalige High-Society erfreute sich an der Zauberkunst. Bald wollte man nicht nur Zuschauer sein und viele prominente Menschen erfreuten sich an dem Erlernen von kleineren Zauberkunststücken. So schenkte auch Goethe seinen Enkeln zu Weihnachten einen der ersten Zauberkästen. Goethe war ein begeisterter Fan der Zauberkunst und so schrieb er über die Zauberkunst: "Das Taschenspiel ist besonders in Gegenwart eines kleinen Publikums ein herrliches Mittel zur Übung in freier Rede und zur Erlangung einiger körperlicher und geistiger Gewandtheit".

Anfang des 20. Jahrhunderts fand die Zauberkunst dank der sich rasch vermehrenden Varietés eine weitere Auftrittsform. Denn durch die vielen vergnügungssüchtigen Besucher wurden die Zauberkünstler zu immer spezielleren Kreationen angespornt. Es ging nun nicht mehr um reine Wunder oder Tricks, jetzt mussten sich die Zauberkünstler Gedanken um die Präsentation ihrer Illusionen machen. Die vielen aufeinanderfolgende Engagements im In- und Ausland zwangen sie, die Sprache als Mittel der Unterhaltung durch Musik zu ersetzen. Zu den Berühmtheiten dieser Generation gehören u.a. Zauberer Okito, der aus einer niederländischen Magier- Dynastie stammte sowie Harry Houdini. Okito wurde durch seine "Schwebende Kugel" berühmt, Harry Houdini war Entfesselungskünstler und befreite sich binnen kürzester Zeit u.a. aus Fesseln, Zwangsjacken, Handschellen und vernagelten Kisten. Durch diese spektakulären Präsentationen gelangte er schon zu Lebzeiten zu großem Ruhm. Man darf Harry Houdini ohne zu Übertreiben zu den größten Zauberkünstler der Weltgeschichte zählen. In den 20er und 30er Jahren freute sich eine neue Sparte der Zauberkunst immer größerer Beliebtheit: Die Mentalmagie. Bei der Mentalmagie verzichtet der Zauberkünstler ganz bewusst auf Geräte und aufwendige Apparaturen. Der sog. Mentalist benutz vielmehr mathematische Tricks und psychologische Kenntnisse um es so aussehen zu lassen, als könne er Hellsehen. Der verantwortungsbewusste Mentalist wird sein Publikum aber immer deutlich darauf hinweisen, dass er auch nur ein Täuschungskünstler ist. Der bekannteste Mentalist dieser Zeit ist der Amerikaner Theodor Anneman.

In den 50er Jahren und dem beginnenden Medienzeitalter entsteht ein neuer Charakter des Zauberkünstlers. Dieser neu Typ von Zauberkünstler ließ alle Mystik hinter sich und verkörperte einen sympathischen und verschmitzten zaubernden Unterhaltungskünstler. Der Zauberkünstler dieser Zeit ist Kalanag. Kalanag, der eigentlich Helmut Schreiber hieß, wurde durch seine Zauber- Revue berühmt. Seine perfekte Show brachte ihm auf seinen Tourneen in drei Kontinenten riesige Erfolge ein. Kalanag, der damalige Präsident des Magischen Zirkels von Deutschland gilt als der Erfinder des Zauberwortes "sim-sala-bim".

Zauberer Marvelli war ein Pionier in Sachen Fernsehzauberei, so konnte man 1979 und 1980 im ersten deutschen Fernsehen die Marvelli- Show bewundern.

Seitdem versuchten viele Zauberkünstler mit dem Massenmedium Fernsehen möglichst viele Zuschauer zu erreichen. So gab es in der Vergangenheit bis heute zahlreiche Zaubershows und Sendungen weltweit zu bestaunen.

So wurde Zauberer David Copperfield durch seine zahlreichen TV-Auftritte berühmt wie kein anderer. Magier David Copperfield gilt als der berühmteste Zauberkünstler der Gegenwart. Trotz der immer spektakuläreren TV- Großíllusionen sind die Menschen immer noch für die kleinen Wunder der sog. "Mikro- Magie" (oder Close-up-Magic) empfänglich. Denn bei dieser unmittelbaren Art der Zauberkunst gibt es echtes Handwerk (nicht) zu sehen!

Die berühmten Super Stars der Großillusionen sind: Zauberer David Copperfield und das Magier-Duo Siegfried & Roy, diese sind durch ihre dauerhafte Illusionsshow im Mirage- Hotel in Las Vegas berühmt geworden. Am bekanntesten sind aus ihrer Show wohl die weißen Tiger.

Auch heute noch machen sich die Zauberkünstler die neusten Errungenschaften aus Forschung und Technik zu nutzen. So entwickelten sich immer spektakulärere Illusionen : u.a. das zauberhafte Schweben über der Erdoberfläche, das Verschwinden lassen der Freiheitsstatue, interaktive Zauberkunst im Radio und TV.

Als bestes Beispiel für eine moderne Art der Zauberkunst möchte ich die des Schweizers Marco Tempest nennen. Zauberer Marco Tempest ist der Weltweit erste und einzige High-Tech Zauberkünstler. Er zaubert ausschließlich mit PC, Laser und Elektrogeräten der neusten Generation. Internationale Konzerne reißen sich um seine visuelle und effektvolle Magicshow. Denn der High-Tech Zauberer ist mit seiner Zauberkunst auf High-Tech Messen wie der CeBit in Hannover immer ein absoluter Publikumsmagnet.

Trotz des Fortschritts beruht die Zauberkunst immer noch auf uralten Prinzipen. Es geht auch heute noch darum die menschlichen Sinne geschickt zu täuschen und beim Zuschauer Illusionen hervorzurufen. Dies geschieht heute, wie damals durch Sinnestäuschungen und Fingerfertigkeiten. It´s Magic!

Die fingerfertige Urform, die Taschenspielerkunst, lebt noch immer, denn auch heute noch werden die alten Schätze der Zauberkunst wie das Becherspiel aus der Antike virtuos und mit Liebe vorgeführt.

(c) Zauberer Berlin - www.zauberer-aus-berlin.de

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